Wie besteht man am besten den MedAT ?

Das Handbuch für eine erfolgreiche Testvorbereitung


Erfolgreiche MedAT Vorbereitung – Auf einen Blick

  • Wunsch-Studienort wählen
  • realistischen Lernplan erstellen
  • Lernmaterialien besorgen
  • BMS – Details vs Überblick
  • KFF Strategien lernen
  • Lernen – Testen – Wiederholen
  • Lerngruppe suchen
  • Pausen – Erholung – Abwechslung
  • Die letzten Tage vor dem Test

Der nachfolgende Beitrag ist ziemlich lang, deswegen hier die kurze Auflistung meiner besten Tipps für eine erfolgreiche MedAT Vorbereitung:

  1. Macht euch einen Lernplan, fangt früh an und lasst euch genug Zeit für freie Tage, Sport und Freunde treffen
  2. Besorgt euch Materialien, mit denen ihr euch auf Niveau vom MedAT testen könnt (sowohl BMS als auch KFF)
  3. Schaut euch die KFF Strategien an und perfektioniert diese Schritt für Schritt
  4. Im BMS Teil ist ein guter Überblick besser als absurdes Detailwissen in Einzelbereichen.
  5. Testnahes Wiederholen + Karteikarten sind besser als jede Zusammenfassung
  6. Sucht euch eine Lerngruppe
  7. Versucht Nachtschichten zu vermeiden
  8. Achtet auf guten Schlaf und eignet euch ggf. den „MedAT Rhythmus“ an (BMS von 9:30-11:30, KFF am frühen Nachmittag)

Studienort – Traumstadt oder Strategische Wahl ?

Bereits bei der Anmeldung für den MedAT musst du eine wichtige Frage beantworten, die gravierende Konsequenzen hat: Wo möchtest du studieren ?

Die Antwort auf diese Frage entscheidet nicht nur über die Entfernung zum nächsten Badesee, wie cool dein künftiger Campus wird oder wieviel du neben dem Studium arbeiten kannst, sondern auch, welche Chancen du dieses Mal beim MedAT hast.

Für den MedAT 2025 liegen die Ergebnisse noch nicht vor, werden hier dann aber schnellstmöglich aktualisiert. Aber auch so lassen sich aus den Ergebnissen der letzten Jahre lassen sich Rückschlüsse auf die Beliebtheit der Standorte ziehen.
Hierbei ist zu beachten, dass sowohl in der AT-Quote als auch in der EU-Quote in Innsbruck bzw. Wien immer bessere Ergebnisse erzielt werden mussten als in Graz oder Linz.

Ein weiterer Punkt bei der Standortwahl ist das Curriculum. Grade diejenigen die keine Unterstützung der Eltern bekommen und sich das Studium durch Arbeiten finanzieren müssen, werden es in Wien ein bisschen leichter haben, da durch die Altfragen-lastigen SIP Prüfungen der Prüfungsdruck im Semester vergleichsweise geringer ist als zB in Graz.

Zuletzt gibt es noch das „Luxus-Problem“, wenn sich Freundesgruppen für den gleichen Standort anmelden oder Lerngruppen für einen Standort gebildet werden. Überleg dir immer gut, ob du damit umgehen kannst, wenn nur eine*r von euch einen Studienplatz angeboten bekommt. Falls nicht, wäre es ggf. eine Überlegung wert, in unterschiedlichen Städten anzutreten.

Erstelle einen realistischen Lernplan – Make the tool your friend 🙂

Die MedAT Vorbereitung ist idealerweise ein längeres Projekt, damit du genug Zeit hast dein Wissen zu vertiefen, Schwächen zu erkennen bzw. zu eliminieren und Selbstvertrauen aufbauen kannst, damit du am Testtag mehr die Ruhe bewahren kannst.
Selbst im Intensivkurs brauchen wir mind. 4 Wochen, um alle Themen in einem test-nahen Niveau zu besprechen. Es wird immer einige wenige Kandidat*innen geben, die auch mit weniger Vorbereitungszeit klar kommen, die aller meisten brauchen aber sogar deutlich mehr als 3 Monate.

Erstell dir also zunächst einen realistischen Vorbereitungsplan. Hier ein paar Tipps, wie ein solcher aussehen kann:

  • In der letzen Woche vor dem Test sollte nichts neues mehr gelernt werden. Diese Zeit ist ausschließlich zur Wiederholung der eigenen Schwächen und Verbesserung in den Untertests gedacht.
  • Teil dir die Themen realistisch auf deine Vorbereitungszeit auf
  • Mach jede Woche ein bisschen von allem (Bio, Chemie, Physik, Mathe). Die Themen bauen oft aufeinander auf, dadurch hast du in nachfolgenden Themen die Möglichkeit, vorher gelerntes zu wiederholen.
  • Fang frühzeitig mit den schwierigen Themen im KFF Bereich an (Figuren, Wortfindung, Merkfähigkeit). Mit der richtigen Strategie kann man hier fast immer 100% der Punkte holen und hat somit einen riesen Vorteil beim Test
  • Der Plan sollte sowohl täglich Wiederholungen als auch neue Themen vorsehen
  • Plan feste Pausenzeiten in deinen Plan ein – ein Tag in der Woche an dem du nichts neues lernt ist keine Faulheit, sonder hilft dir enorm bei der Erholung und macht das Arbeiten / Lernen an den anderen Tagen deutlich leichter. Der Plan sollte an keinem Tag mehr als 6-8 Stunden für alles beinhalten. Mehr ist langfristig einfach unrealistisch.
  • Ob du den Plan graphisch aufhübschen willst oder nicht ist dir überlassen, aber ich würde mir immer die erreichten Unterziele abhaken. Das motiviert, schafft leichter zu erreichende Unterziele und macht den Plan weniger zu einem stressigen „du-musst-heute/morgen/…-dies, das und jenes-erreichen“ und mehr zu einem „hey-schau-mal-was-du-schon-alles-gemacht-hast“ 🙂

Hier findest du ein Beispiel Plan (aus dem MedAT Mentor – Intensivkurs) an dem du dich gerne orientieren kannst.

Lernmaterialien besorgen – Der Teufel liegt im Detail

Claimer: Die nachfolgenden Verweise sind unentgeltlich und keine Affiliate-Links. Aus eigener Erfahrung wird hier auf Lernmaterialen anderer Unternehmen verwiesen, die in der Vergangenheit zu einer guten Vorbereitung beigetragen haben. Die Liste erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch ist sie als Werbung zu verstehen.

Es gibt für den MedAT eine Vielzahl von Vorbereitungsunterlagen: mache besser, andere weniger gut.

Welche Materialien für dich die richtigen sind, hängt auch davon ab, wie du den MedAT angehen möchtest. Ist dein Ziel ein Top-Platzierung, solltest du dich anders vorbereiten als wenn es dir einfach darum geht, einen Platz zu erhalten und sei es der letze am jeweiligen Standort.

Für den Wissensteil (BMS) ist es ratsam, ein Skript oder Buch zu verwenden, dass die testrelevanten Themen verständlich aber nicht zu detailliert erklärt, den Goldstandard der letzten Jahre habe ich unten aufgelistet. Für die Wissbegierigen unter euch ist bei Interesse in einzelnen Unterthemen auch immer ein Blick in Fachbücher eine gute Idee. Aber Achtung: Wer sich jetzt schon mit dem Prometheus-Anatomie-Atlanten hinsetzt schießt für den MedAT komplett übers Ziel und wird von der Stoff-Menge und dem Detailgrad vielleicht sogar demotiviert.

Mentor-Tipp: Ich habe im BMS Teil immer das unten aufgelistete Skript verwendet und mit einem BMS-Fragebuch von MedInAut kombiniert, weil diese ihre Fragen nach Themen sortiert haben, was mir das gezielte Testen eines bestimmten Unterbereichs ermöglicht hat 😉

Für die kognitiven Teile (inkl. Sozial-Emotionaler Kompetenz und Textverständnis) ist es ratsam, diese einfach so oft wie möglich zu wiederholen. Dafür gibt es eine Vielzahl von Heften aus denen ihr wählen könnt.

Aus persönlicher Erfahrung rate ich zu folgenden Materialien:

BMS – Details vs. Überblick im Wissensteil

Wie oben bereits beschrieben gibt es ein sehr gutes Buch zum BMS. Sollten beim Lernen Verständnisschwierigkeiten auftreten, rate ich dazu, die Grundlagen zu wiederholen. Dies kann mithilfe von Lernkanälen auf Youtube wie SimpleClub oder Ninja Nerd gemacht werden. Oder mit entsprechenden Lernbüchern. Aber Achtung: je detaillierter eine Erklärung, umso mehr droht die Gefahr, sich in eben diesen Details zu verlieren. Beim MedAT kommt es aber darauf an, die richtige Antwort zu erkennen und eben nicht, eine komplette und detaillierte Erklärung zu liefern.

Aus diesem Grund müssen auch die allermeisten Zahlen nicht genau gewusst werden, es geht eher darum eine richtige Einschätzung zu haben. Wenn es um einzelne Zellen geht, sollte klar sein, dass wir uns nicht im Centimeter-Bereich bewegen können. Und ob die Länge des Dünndarmes jetzt 5.5 oder 7m beträgt ist weniger wichtig, als zu wissen, dass es irgendwo in der Region von 5-8m sind.

Im Bereich Biologie hat es mir immer sehr geholfen, bei Schwierigkeiten eine entsprechende Erkrankung zu suchen, die das Problem des jeweiligen Organs verdeutlicht. Muskel und Gelenke können am eigenen Körper beobachtet werden, viele andere Phänomene aus der Physiologie auch. Das kann man sich schon beim Lernen zu nutze machen.

In den Bereichen Chemie, Physik oder Mathematik haben wir diesen Vorteil oft nicht. Aber auch hier kann man mitunter Bezüge zum praktischen Alltag als Ärztin oder Arzt ziehen. Und genau diese Eselsbrücken helfen einem immer schnell weiter.

KFF Strategien lernen – Musclememory vom Allerfeinsten

Die Vorbereitung für den kognitiven Teil lässt sich auf ein Wort herunter brechen: Wiederholungen !

Natürlich gibt es für die einzelnen Untertests bestimmte Strategien, diese sind aber alle nicht sonderlich kompliziert und müssen einfach nur einstudiert werden. Für den Test selbst reicht es dann, diese Strategien in Perfektion anzuwenden und daher sind Wiederholungen hier absolut essentiell.

Die Vorbereitung kann ein bisschen effizienter gestaltet werden, wenn man sich die Ergebnisse der Untertests aufschreibt. Damit sieht man, in welchen Untertests noch Verbesserungsbedarf herrscht und wo man bereits sehr gute Leistungen erzielt. Entsprechend kann in den nachfolgenden Wochen der Fokus mehr auf die Schwächen gerichtet werden.

Aber Achtung: Beim Lernen der Ausweise für den Untertest Merkfähigkeit empfiehlt es sich, den Test nur alle 2-3 Tage zu wiederholen, da sonst die Gefahr droht, vorherige Ausweise noch präsent zu haben. Es ist außerdem ratsam, Ausweise „im Block“ zu lernen. Das bedeutet, in der Einprägphase die Untertest zu üben, die auch beim MedAT selbst zwischen der Lernphase und der Abfrage dran kommen und dafür auch die MedAT vorgesehenden Zeiten zu verwenden.

Vom Pensum würde ich zunächst versuchen, einzelne Aufgaben zu üben mit denen man Schwierigkeiten hat. Dann die Anzahl der Aufgaben Schritt für Schritt erhöhen, sobald 80% der Aufgaben richtig sind (also zb 4/5 richtige Figuren). Dadurch spart man einiges an Materialien 😉

Lernen, Testen, Wiederholen – Brot & Butter jeder Vorbereitung

Du hast den Stoff in einem Unterteil durchgearbeitet, dir vielleicht eine Zusammenfassung geschrieben und ein paar Eselsbrücke überlegt, also ist doch alles safe, oder ? Leider nein. Damit das Gelernte gut sitzt, fehlen noch zwei Komponeten für unseren MedAT-Zaubertrank.

  1. Testen – Manchmal sind es kleine Details die wir beim „drüberlesen“ zwar erkennen, aber so ganz sicher sind wir uns dann doch nicht was der Unterschied glattem und rauen ER ist. Hier helfen Tests, also beim MedAT konkret das Kreuzen von Probefragen. Dadurch wird dein Wissen auf verschiedene Arten geprüft und du merkst dir die Dinge einfacher.
  2. Wiederholen – die traurige Nachricht zuerst. Wir alle (bis auf gaaaanz wenige Ausnahmen) vergessen den Großteil der gelernten Dinge. Insbesondere wenn es nur in unserem Kurzzeitgedächtnis gespeichert ist. Jetzt die gute Nachricht: wir wissen, dass wir Dinge vergessen werden, wenn wir sie nicht wiederholen. Also wiederholen wir sie, um sie länger nicht zu vergessen. Eigentlich ganz logisch, oder ? Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten. Du kannst Wiederholungseinheiten in deinen Lernplan integrieren. Oder Karteikarten verwenden. Oder Anki – das kommt dann im Studium eh noch dran und ist auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen beängstigend. Aber keine Sorge, mit den richtigen Kniffen wird Anki ein wahnsinnig scharfes Schwert in deinem Kampf gegen die Monster des Vergessens 🙂

Mentor-Tipp: Zu Anki bzw. der dahinter stehenden Philosophie von „spaced repetition“ (zu deutsch etwa „verteilte wiederholung“) gibt es zahllose Youtube Videos und Blog Posts. In den MedAT Mentor Kursen werden wir auch einen Workshop dazu abhalten und dir helfen, wenn es mit Anki Probleme gibt.

Lerngruppe suchen – Zusammen ist man weniger Allein

Eine Lerngruppe ist für die allermeisten eine gute Idee. Aber nicht jede Lerngruppe taugt allen. Sucht euch Leute mit denen das Lernen Spaß macht und bei denen kein Neid in der Gruppe herrscht. Zusammen kommt ihr viel leichter durch Motivationslöcher, die Vorbereitung macht auf einmal viel mehr Spaß und ob man ein Thema so richtig verstanden hat, sieht man erst, wenn man es anderen erklären soll 😉

Schau mal auf Facebook, Insta oder TikTok. Es gibt immer irgendwo kleine Gruppen von Leuten, die zusammen lernen wollen. Alternativ gibt es auch sehr gute „Study-with-me“ Videos/Gruppen auf Youtube. Damit fühlt sich das Lernen nicht so isollierend an und vielleicht entstehen hier Freundschaften, die euch noch sehr lange erhalten bleiben.

Pausen, Erholung, Abwechslung – Die Lücke im Plan ist wichtig für den Plan

Ich habe es oben schon einmal geschrieben und es ist mir so wichtig, dass ich es nochmal getrennt erwähnen möchte:

Der MedAT dauert 7 Stunden, mit Einlass gerne mal 8 Stunden. Die Vorbereitung dafür dauert meist mindestens 3 Monate. Beides wird nicht positiv gelingen, wenn du dir nicht ein paar Pausen gönnst. Ich kenne den Impuls nur zu gut, jede freie Minute lernen zu wollen und es ist meine größte Schwäche mir nicht genug Zeit zur Erholung zu geben. Dabei haben Studien gezeigt, dass grade in diesen Erholungsphasen und vor allem im Schlaf neue Verknüpfungen in unserem Hirn geschaffen werden, die uns dann das Merken erleichtern. Also wenn du das nächste Mal vor der Entscheidung stehst, eine Nachtschicht zu machen, sei dir bewusst, dass du damit das bis dorthin Gelernte im Anschluss weniger gut speichern wirst. Also vertrau der Wissenschaft und gönn dir lieber den guten Schlaf, auch wenn das in dem Moment vielleicht weniger einleuchtet.

Was im kleinen für den Schlaf gilt, gilt auch im großen für deinen Lernplan. Nimm dir genug freie Zeit für Sport, Aktivitäten mit deinen Freund*innen und plane auch mal einen kleinen Urlaub wenn du magst. Wichtig finde ich hier das Mindset: eine Pause / ein lernfreier Block ist keine Faulheit, es liefert dir die Energie um im Anschluss noch besser zu lernen. Somit ist es fast der wichtigste Teil deiner Vorbereitung.

Mentor-Tipp: du willst dieses Studium weil es dich interessiert oder dir Spaß macht. Dann sollte auch das Lernen Spaß machen. Es wird dir enorm helfen, wenn du ausgeruht bist. Somit sind Lernfreie Zeiten gleichzeitig eine kleine Belohnung/Motivation, denn sie gehören ja zu deinem Plan 😉 Wenn das Lernen keinen Spaß macht, wirst du auf kurz oder lang auch das Interesse verlieren. Also sieh zu, dass du es dir so angenehm wie möglich machst.

Die letzen Tage vor dem Test

Am Tag vor dem Test solltet ihr eure Vorbereitung schon lange abgeschlossen haben. Geht vielleicht nochmal eure wichtigsten Karteikarten durch, macht ein paar Figuren oder versucht Wörter zu finden, aber überanstrengt euch nicht mehr. Ruht euch statt dessen aus und überlegt euch schon mal, wie gut es sich anfühlen wird, den Test hinter euch gebracht zu haben.

Die Vorbereitung habt ihr erfolgreich gemeistert, jetzt geht es nur noch darum, euch für die harte Arbeit der vergangenen Wochen oder Monate zu belohnen. Ihr wisst was ihr könnt. Ihr seid gut vorbereitet. Lasst euch nicht aus der Ruhe bringen.

Schaut euch am Tag vorher die Test-Location an. Wie komme ich dahin, wie lange dauert es. Was darf ich mit zum Test rein nehmen.

Zieht euch an, womit ihr euch wohlfühlt. Manchmal ist es in den Testhallen arschkalt, manchmal heiß. Darauf solltet ihr vorbereitet sein.

Packt euch einen kleinen Talisman ein, genug zu trinken und ein kleinen Wachmacher (Kaffee, Tee, Club Mate). Von RedBull oder Energiedrinks würde ich eher abraten, aber wenn euch das hilft, ist es auch legitim. Mein Geheimtipp ist ein Traubenzucker, das geht immer schnell und hilft spürbar.

Beim Test selbst kann und wird es passieren, dass ihr Aufgaben bekommt, die ihr nicht oder nur schwer beantworten könnt. Überspringt diese zunächst und löst die anderen Aufgaben. Kommt dann zu diesen Stolpersteinen zurück und schaut, ob ihr sie jetzt beantworten könnt.

Ein ganzer Untertest war schwerer als ihr dachtet ? Dann ging es vermutlich allen anderen auch so, also keine Panik. Und selbst wenn ihr in Bio einen Komplett-Ausrutscher hattet, es kommen noch alle anderen Untertest und für den KFF Teil habt ihr ja die 100% Strategie. Immer dran denken: In der Ruhe liegt die Kraft

Abschließende Tipps:

  1. Haltet euch an den MedAT-Rhythmus
    • Der Wissensteil findet ca von 9:30-11:30 statt. Die schwierigsten kognitiven Tests kommen nach der Mittagspause also 13:30-15:00 Uhr. Auch wenn ihr vielleicht nachts am besten lernt, gewöhnt euch lange vor dem Test schon an, zu den Uhrzeiten oben geistig fit zu sein.
  2. Ruhe = Fokus
    • Sucht euch einen Ort, an dem ihr ungestört seid, macht das Handy aus und fokussiert euch einfach auf den Test. Wenn ihr eh schon antretet und die Zeit investiert zu Lernen, dann macht das lieber einmal richtig, als zweimal halbherzig.
    • Wenn ihr dann lernt, macht diese Lerneinheit zu einer Priorität. Eure Familie und Freunde will genauso wie ihr, dass ihr einen Studienplatz bekommt. Daher haben alle Verständnis, wenn ihr Ruhe für eure ideale Vorbereitung einfordert, keine Sorge
  3. Rituale bringen Sicherheit
    • Wenn ihr Schwierigkeiten habt, in ein Lernrhythmus zu kommen, dann sucht euch ein Ritual. Das kann ein bestimmtes ruhiges Lied sein, dass ihr immer vor der Lerneinheit hört, oder ein Kleidungsstück das ihr anzieht oder eine Kerze die ihr anzündet. Es kann auch ein Getränk sein, oder ein Stück Schokolade. Was auch immer es ist, baut diesen Trigger ein.
  4. Schlaf und Erholung
    • Es klingt vielleicht kontra-intuitiv, aber je erholter ihr seid, umso mehr könnt ihr langfristig lernen. Eine einzelne late-night session mag kein Problem sein, aber Studien zu Lerntechniken haben gezeigt, dass vor allem Erholung super wichtig für gute Ergebnisse ist. Habt Vertrauen in die Wissenschaft, auch wenn das am Anfang weniger einleuchtet.

Ihr traut der eigenen Vorbereitung nicht oder wollt einfach auf Nummer sicher gehen ?

Dann ist vielleicht einer der MedAtMentor Kurse das Richtige für euch. Hier besprechen wir nicht nur alle Unterthemen in Bio, Physik, Chemie und Mathe sondern geben auch die Strategie für 100% in KFF aus. Zudem gibt es ganz viele Einheiten nur für eure Fragen, Schwierigkeiten und Probleme.

Ihr habt einfach allgemeine Fragen zur Vorbereitung oder den MedAtMentor Angeboten ? Nutzt das Kontaktformular, ich freue mich auf eure Nachrichten.